Hausstaubmilbenallergie
Unter Hausstauballergie versteht man allgemein
eine Allergie gegen Hausstaubmilben, obwohl im Hausstaub auch Tierhaare,
Schimmelpilze und andere Stoffe zu finden sind.
Hausstaubmilben lieben ein feuchtwarmes Milieu und sind daher vorwiegend in Matratzen, Decken, Kissen, Polstermöbeln und Teppichböden zu finden. Sie ernähren sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, von Schimmelpilzen und anderen organischen Substanzen. Wenn wir im Bett liegen, ist der Kontakt zu den Milben besonders intensiv. Wir atmen dann die Ausscheidungen der Milbe ein, d.h. Bestandteile aus deren Kot, was in der Folge eine allergische Reaktion auslösen kann. Die Beschwerden einer Hausstaubmilbenallergie sind hauptsächlich Schnupfen, Asthma oder Bindehautentzündung.
Hausstaubmilben, die 'Monster' in unserem Bett!
Milben-Video: milben.mpg (2 MB) ![]()
Hausstaubmilben sind kleine Spinnentiere, die für das menschliche
Auge nicht sichtbar sind, keine Krankheiten übertragen und praktisch
in allen Wohnungen zu finden sind.
Leben mit wenig Allergenen
Ein Haus ganz staub- und milbenfrei kriegen zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh! Indessen hat man doch einige Trümpfe in der Hand, die man im Kampf gegen diese Allergene ausspielen kann. Verzichten Sie nicht darauf! Die ganze Familie wird gewinnen! Eine Hausstaubsanierung kann zudem vorbeugend für noch nicht allergische Familienmitglieder wirken oder bei Neurodermitis die Schubfrequenz verringern.
Das wichtigste bei der Sanierung ist die Allergenreduktion im Schlafzimmer. Bewährt haben sich milbenallergendichte Bezüge für Matratzen, Duvet und Kissen.

