Pollenallergie
Entwicklung der Heuschnupfen-Häufigkeit von 1926 bis 1995 in der Schweiz
Laut Angaben der SMA-Meteo Schweiz, leiden
knapp 15% der Schweizer Bevölkerung an einer Pollenallergie. Schweizer
Bauernkinder leiden nur ein Drittel so häufig an Heuschnupfen wie
Altersgenossen, die in derselben Gegend aufgewachsen sind. Man weiss
aber noch nicht, welcher Einfluss die Bauernkinder besser gegen Allergien
schützt!
Die wohl bekannteste Art der Pollenallergie ist der Heuschnupfen. Er gehört zu den saisonalen Allergien und tritt in den Monaten auf, in denen die Pflanzenart, deren Pollen den allergischen Schnupfen auslösen, gerade blüht. Eine einzelne Roggenähre kann über vier Millionen Pollenkörner auf die Reise schicken. Sind die Windverhältnisse günstig, verbreiten sich die Pollen bis zu 400 km weit. Wenn solche Pollen, die sich das Immunsystem bereits als „Feind“ gemerkt hat, mit der Atemluft in die Nase gelangen, bläst der Körper zum Angriff. Besonders häufige Allergieauslöser sind Birken-, Erlen-, Hasel- und Gräserpollen.
Informationen über die jeweiligen Pollenflugzeiten
entnimmt man am besten dem Pollenflugkalender oder erfragt sie bei der Pollenflugvorhersage.
Ein Heuschnupfen verschlimmert sich oft Jahr für Jahr. Bei einem Teil
der Betroffenen kommt es zum sogenannten „Etagenwechsel“: Die Beschwerden
wandern in den Atemwegen weiter nach unten und beziehen die Lunge
mit ein. So entsteht zusätzlich zum Heuschnupfen noch ein Asthma,
das bei manchen Menschen sogar zu einer lebenslangen chronischen Krankheit
wird.

