Was kann ich tun bei einer Hausstaubmilbenallergie?
Bei Inhalationsallergien ist es fast unmöglich, eine allergenfreie Umgebung zu schaffen. Trotzdem kann man mit der Reduzierung der allergenen Belastung die Patientenbeschwerden verringern oder im besten Fall zum Verschwinden bringen. Am effektivsten ist es, die vorbeugenden Massnahmen zunächst auf das Bett zu richten, dann auf das Schlafzimmer und erst dann auf die anderen Wohnräume.
Bett
- Machen Sie Ihre Bettmaterialien für Milben „unattraktiv“, indem Sie Matratzen, Kissen und Duvets mit milben- und allergendichten Ueberzügen (Encasings) umhüllen. Schlafen mehrere Personen in einem Raum, müssen selbstverständlich alle Betten mit Encasings ausgerüstet werden
Wohnung
- Meiden Sie alles, was die Raumluft zusätzlich mit Feuchtigkeit anreichert. Benutzen Sie ein Hygrometer zur Kontrolle, um die Luftfeuchtigkeit bei weniger als 50% zu halten. Raumtemperatur im Schlafzimmer nicht über 18° C, im Wohnzimmer 19-21° C.
- Entfernen Sie Zimmerpflanzen aus Ihrem Schlafzimmer
- Keine Haustiere in der Wohnung
- Alle Räume regelmässig kurz lüften – besonders bei kaltem Wetter
Putzen
- Entfernen Sie „Staubfänger“ wie schwere Vorhänge, Felle, nicht waschbare Stofftiere. Anstelle von Teppichböden werden Fussböden aus Holz., Laminat, Kork oder anderen glatten Materialien empfohlen.
- Benutzen Sie einen Staubsauger mit HEPA-Filter-Technologie
Ferien
- Orte in Europa über 1200 m ü. M. sind wegen der trockenen, kalten Luft milbenarm. Ferien im Gebirge sind deshalb empfehlenswert.
- Fragen Sie bei der Urlaubsplanung nach Zimmern, die speziell für Allergie-Patienten eingerichtet sind.
Unternehmen können Sie einiges - die Ursache der Allergie bekämpfen können Sie aber nur mit einer Allergieimpfung!
Patientenbroschüre zur Hausstaubmilbenallergie, Stallergenès Deutschland (188 kb) ![]()

