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Was kann ich tun bei einer Nahrungsmittelallergie?

  • Für zwei bis drei Wochen ein Ernährungsprotokoll führen; verdächtige Nahrungsmittel mit einem Reib- oder Pricktest vom Allergologen untersuchen lassen.
  • Manche Lebensmittel enthalten viel Histamin – beispielsweise Käse, Hefe, Spinat, Rotwein, manche Fischarten – und können so eine allergische Reaktion verstärken.
  • Rotwein blockiert die Funktion der Leber und kann so eine allergische Reaktion verstärken.
  • Bei einer starken Nahrungsmittelallergie immer Medikamente mitführen (Antihistaminika, eventuell Kortison). Vor allem in Restaurants kann man die Zutaten nicht einschätzen.
  • Vorsicht mit Fertigprodukten, auch mit Sossen, Puddings, Feinkostsalaten.
  • Bei einer Hühnereiweiss-Allergie ist Vorsicht bei Impfungen geboten (Mumps, Masern), weil die Impfstoffe auf Hühnereiern gezüchtet werden.
  • Kreuzallergien im Auge behalten: Äpfel beispielsweise verträgt jeder zweite Birkenpollenallergiker nicht. Mancher Grasallergiker reagiert auch auf die Inhaltsstoffe von Getreidearten allergisch. Er verträgt dann verschiedene Mehlsorten und alle daraus hergestellten Produkte nicht mehr.

Patientenbroschüre zur Nahrungsmittelallergie, Stallergenès Deutschland (525 kb) PDF Icon

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